Uwe Bening - über mich
Im Mai 1958 geboren und im dem kleinen Dorf Heiligenloh in Niedersachsen aufgewachsen. Nach dem Abitur eine Schreinerlehre in Emden, dann Berufstätigkeit, später die Meisterprüfung. Als Schreinermeister in Projekten mit benachteiligten jungen Menschen in Bremen und Stade gearbeitet, zuletzt als Schreinermeister arbeitstherapeutisch verantwortlich in einer Einrichtung der stationären Drogentherapie in der Wesermarsch. Ab dem Wintersemester 1991/92 - Sommersemester 1999 habe ich dann an der Universität Oldenburg Psychologie studiert. Diplomarbeit zum Thema: "Formen der Begleitung von Menschen in psychotischen Krisen" und mit sehr gut abgeschlossen.
Von 2000 bis 2003 und 2008 bis 2013 war ich als Psychologe für den Caritas Verein Altenoythe tätig. Zwischen 2003 und 2008 war ich freiberuflich engagiert, insbesondere als Dozent der EX-IN Weiterbildungen zusammen mit Jörg Utschakowski. Seit 2008 bin ich mit Vorträgen und Weiterbildungen auch in der Schweiz unterwegs, ab Mai 2013 bis Juli 2020 war ich festangestellt als Fachverantwortlicher Recovery für die Stiftung Pro Mente Sana und lebe seitdem in der Schweiz.
Seit knapp 30 Jahren setze ich mich mittlerweile mit dem Thema psychischer Instabilität auseinander. Das tue ich als fragender und erforschender Psychologe, als bei Dr. Joseph Rieforth ausgebildeter Familientherapeut, weitergebildet in Myroagogik - Trauerumwandlung von Dr. Jorgos Canacakis und nicht zuletzt durch tiefgreifende Reflexion eigener psychischer Krisenerfahrungen. Besonders erkenntnisreich für die Weiterbildung in Somatic Experiencing bei Dr. Urs Honauer, im Anschluss ein Post Advanced Studium beim Begründer dieser trauma-therapeutischen Arbeit, Dr. Peter Levine, selbst. Abrundend habe bei Dr. Jim Feil die Arbeit des Formativen Embodiments erlernt. Dieser mittlerweile 30-jährige Weg des wiederkehrenden Innehaltens, der Begegnung und Auseinandersetzung hat mich zu einem veränderten Verständnis psychischer Erkrankung geführt. (siehe: "die Logik der Psyche erkunden"). Und zu der Überzeugung, dass wir neben einem veränderten Verständnis, eine andere Kultur der Begegnung brauchen. Ich bin überzeugt, wir können lernen, anders zu begegnen und bewusster zu werden. Wir können das kreative schöpferische und heilsame Potential des Lebendigen wieder entdecken.
Seit August 2020 bin ich selbstständig in eigener psychologischer Praxis.
In der achtsamen, Vertrauen schaffenden, zugewandten und fragenden Begegnung mit dem Menschen, seiner Krisenerfahrung und seiner Lebensgeschichte erschliesst sich ein neuer Zugang. Dieser ermöglicht dem Menschen, wieder Vertrauen in die eigene Lebendigkeit zu gewinnen. Und die Freude am Leben neu zu entdecken und zur Entfaltung zu bringen.
Dafür engagiere ich mich!